Jacobi Palais

Otto-Schill-Str. 2/ Dittrichring 1, Leipzig - Zentrum

Das hochrepräsentative vierflügelige Ensemble ließ der Architekt Johann Paul M. Jacobi 1890/92 erbauen. Es liegt direkt am Leipziger Innenstadtring. Das Objekt wurde von Juni 2016 bis Dezember 2017 unter Einbeziehung des künftigen Nutzers und unter denkmalschutztechnischen Aspekten saniert. Mieter der fast 8.000 qm ist die Stadt Leipzig. Eine besondere Herausforderung bestand darin, im 1. Bauabschnitt in einer Bauzeit von nur 14 Wochen die Bezugsfertigkeit von ca. 3500 qm - auf 3 Geschossen verteilt - herzustellen. Das Objekt wurde erfolgreich an die Stadtkasse übergeben. Im Erdgeschosse befindet sich das modernste und größte Bürgeramt der Stadt, in den Obergeschossen das Amt für Migration und Integration, die Stadtkasse, das Referat für Beschäftigungspolitik und das Referat für Gleichstellung von Frau und Mann. Insgesamt kümmern sich ca. 180 Mitarbeiter um die Belange der Bürger.

Hotel de Pologne

Hainstr. 16-18, Leipzig - Zentrum

Das Hôtel de Pologne ist ein 1847–1848 erbautes ehemaliges Hotel in der zentral gelegenen Hainstraße. Das dreizehnachsige Gebäude war zur Zeit seiner Erbauung mit 130 Zimmern das größte Hotel der Stadt. Nach einer wechselvollen Geschichte und einem fünfzehnjährigem Leerstand wurde das Haus von 2011 bis 2014 denkmalgerecht saniert. Zur Bestands- und Werterhaltung des ehemaligen Hotels diente maßgeblich der Spezialtiefbau. Aufgrund der hohen bodenmechanischen Anforderungen setzte dieser den Grundstein für eine erfolgreiche Revitalisierung und Sanierung des Objektes. Weiterhin war es in diesem Projekt vor allem die Umstrukturierung der Nutzung in Verbindung mit der Wiederherstellung des Urzustandes der baukünstlerischen Elemente, welche eine Herausforderung darstellte. Heute ist das Objekt durch eine dreiteilige Nutzung gekennzeichnet. Im Erdgeschoss entstanden Einzelhandelsflächen und ein Café; die oberen Geschosse werden als Büro- und Tagungszentrum genutzt. Die imposanten Ballsäle werden als Veranstaltungsräume dem breiten Publikum zur Verfügung gestellt. In enger Zusammenarbeit mit Kunsthistorikern und dem Amt für Denkmalschutz in Leipzig konnte ein beeindruckendes Ergebnis erzielt werden, welches im Jahr 2014 mit einer Anerkennung im Rahmen des Hieronymus-Lotter-Preises für Denkmalpflege beehrt wurde.

EUROPAHAUS

Augustusplatz 7, Leipzig – Zentrum

Als eines der zwei  ersten Hochhäuser entstand im Jahr 1928/29, nach amerikanischem Vorbild des Architekten Otto Paul Burghardt, dieses imposante Gebäude am Rande des südöstlichen Promenadenrings am Leipziger Augustusplatz. Vis-a-vis liegen die Universität mit dem neu errichteten Campus und das weltberühmte Gewandhaus. Durch seine Lage am Leipziger Ring bietet das Gebäude eine hervorragende Erreichbarkeit sowohl mit öffentlichem Nah- und Fern- als auch mit dem Individualverkehr.

Der 56 Meter hohe Turmbau mit 13 Geschossen und zwei siebengeschossigen Seitenflügeln beeindruckt durch seine sachliche Ästhetik in Stahlbetonskelettbauweise. Die Fassadenverkleidung bestand aus Muschelkalkstein. 1998/99 wurde das Objekt erstmals umfassend saniert. Die SBP Bauprojekt GmbH modernisierte das Gebäude im Auftrag der Leipziger Stadtbau AG in den Jahren 2013/2014. Den Anforderungen der Nutzer entsprechend wurde eine Fläche von ca. 8.000 m² revitalisiert. Heute befindet sich die Verwaltung der Leipziger Stadtwerke in dem Europahaus.